Ich lebe noch - mehr oder weniger. Heute gibt es mal (fast) nur was über die Uni zu hören...
Mein Essay ist geschrieben und seit Dienstag abgegeben, die Hausarbeit die ich in Introduction to Intercultural Communication schreiben und bis heute abgeben musste hab ich gestern Abend noch weggemailt. D.h. ich bin zumindest bis morgen eine freie Frau! Dann geht auch leider schon die nächste Arbeitsphase los. Die Lecture Diaries der letzten beiden Vorlesungen zu Sport in Finland müssen noch geschrieben werden, eins davon bis Sonntag, das andere bis irgendwann nächste Woche. Und dann sollte ich auch endlich mal anfangen alles, was ich zu dem Kurs für die Prüfung am Ende lesen muss, zu lesen. Meine Motivation ist nicht vorhanden und dann stehen natürlich auch noch andere Lecture Diaries aus zu Perspectives on Finnish Society. Ähm ja, ich möchte nicht. Aber immerhin ist ja dafür noch bis Mitte Dezember Zeit.
Und sonst so? Es steht jetzt noch eine Projektarbeit für meinen Finnischkurs auf dem Programm, die 30% der Gesamtnote ausmacht. Ende des Monats steht dann auch noch der Listening Test auf dem Programm, genau so wie der Test zum Sprechen und dann Anfang Dezember noch der schriftliche Test. Einen Tag nach dem finnischen Unabhängigkeitstag. Falsche Planung?
Was lernen wir daraus auf alle Fälle? Die finnische Uni ist komplett anders, was die Arbeit angeht, die man während des Semesters hat. Während ich in Deutschland während des Semesters meist total faul war, ab und an mal einen Text lesen musste und dann am Ende des Semesters Klausuren hatte und dann NACH dem Semester die Hausarbeiten geschrieben hab, muss ich hier während des Semesters arbeiten und neben Hausaufgaben noch anderen Kram erledigen. Macht nicht unbedingt Spaß und ich hab's letzte Woche gemerkt, dass ich wirklich einfach nur noch bis spät am Abend an dieser dämlichen Hausarbeit gesessen hab. Zum Glück kommen die in Deutschland nicht auf die Idee, dass man neben der Kurse mal noch eben noch eine ca. 20-seitige Hausarbeit schreiben soll. Ich glaub das würd ich auf Dauer nicht durchhalten :D
Heute gönn ich mir allerdings mal eine Pause von dem ganzen Unikram und mach mir erst morgen wieder darüber Gedanken.
Später (genauer gesagt eigentlich in 20 Minuten) fängt hier unsere Halloweenparty im Haus an und ich sitz noch immer frisch geduscht und mit nassen Haaren auf meinem Bett. Ja, ich bin höchstmotiviert, wie immer ;) Aber der Siideri, der im Kühlschrank steht wird mich vielleicht bald nach draußen bewegen um mich dann mit ihm zurück ins Bett zu verziehen. mit meinen Mitbewohnerinnen um den Küchentisch zu versammeln. Die bestimmt genau so motiviert sind, wie ich :D
Nunja, letzte Woche Freitag waren Svenja und ich auf alle Fälle erstmal im Katse und haben uns Suicide Love Boat angeschaut. Eigentlich wollten wir ja Vains of Jenna sehen, aber da haben uns die Herren bzw. der Sänger von SLB einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht, da der seinen vollgetrunkenen Hintern erst 40 Minuten zu spät auf die Bühne bewegt hat und ihn dann auch nicht mehr davon runter bekommen hat. Ergebnis? Wir mussten gerade, als Vains of Jenna mit ihrem ersten Lied angefangen haben gehen, weil wir sonst eine Stunde nach Hause hätten laufen müssen und bei den Temperaturen war uns das dann doch zu weit.
Aber ich glaub ja immer noch, dass an dem Abend einfach alle komplett betrunken waren. Freunde von mir, die auch da waren, waren auf alle Fälle das beste Beispiel :D Aber hey, immerhin komm ich dann wieder in den Genuss von Finnen, die versuchen Deutsch zu reden, hahaha.
Jaja, nächste Woche stehen dann also die Lecture Diaries auf dem Programm und ich werd einen klitzekleinen Ausflug nach Tampere machen und möglicherweise auch gleich noch nach Helsinki. Muss man schließlich ausnutzen, wenn Freunde aus England im Land sind :)
Freitag, 4. November 2011
Hallihallohallöchen.
Eingestellt von Kisu um 19:15
Labels: Konzerte, Suicide Love Boat, Universität
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