Sonntag, 16. Oktober 2011

The party ain't over till I say so...

...oder bis es Samstag früh um 5 Uhr ist.
Wir hatten also am Freitag unsere erste Party hier bei uns im Wohnheim und hallelujah... Eigentlich sollte die ja um 21 Uhr anfangen, also haben wir mal versucht uns irgendwann nach 20 Uhr aufzuraffen und fertig zu machen. Irgendwie hat das aber nicht so ganz geklappt, aber immerhin stand der Glöggi auf dem Herd - der alkoholfreie um genau zu sein, weil wir beim kaufen nicht darauf geachtet haben, dass da gar keiner drin ist. Aber immerhin hat uns unsere französische Mitbewohnerin den Rest von ihrem Wodka, der noch im Kühlschrank war geschenkt, sodass wir dann das Problem auch gelöst haben.
Ja. 21 Uhr. Man hörte, wie ganz langsam ein paar Menschen im Haus herum liefen und auch ein wenig was, von der Musik, die bei uns in der Wohnung allerdings gut übertönt wurde von der Musik, die aus Svenjas Zimmer kam. (Zum Glück sag ich da nur.) Mit der Zeit kamen immer mehr Leute, wir saßen noch immer ganz entspannt in unserer Küche und haben uns lieber unterhalten und weiter getrunken. Es dauerte dann doch tatsächlich bis ca 0:15, bis wir uns endlich aus der Wohnung getraut haben - natürlich nicht ohne uns ängstlich an unseren Lonkero zu klammern und die Lage auszukundschaften. Also erstmal nach unten, im Gemeinschaftsraum war also die 'Tanzfläche', aber da wollten wir ja nicht hin und die Musik war gruselig (Ich mein gut, das war die den ganzen Abend, aber man hatte ja noch Chancen irgendwo doch gute Musik zu finden.), sodass wir ziemlich schnell wieder geflüchtet sind und erstmal ein paar Menschen aus unserem Finnischkurs über den Weg gelaufen sind. Juhu - bekannte Gesichter!
So verging der Abend auf dem Flur mit netten/seltsamen/gruseligen Gesprächen mit den Partygästen und der Freude einer eigenen Toilette, die nicht belagert wurde, weil wir einfach mal unsere Wohnungstür nicht geöffnet haben. Ha ha. Darum beneideten uns wohl viele der Gäste, die leidend an den Toilettenschlagen angestanden haben :)
Svenja versuchte sich dann auch gleich mal als DJ, als dieser arme kleine vernachlässigte Laptop ganz alleine mit seinen Boxen im 5. Stock stand und huch - plötzlich schallte Bullet for my Valentine durch's Wohnheim. Wie konnte das nur passieren? Allerdings hielt die Freude nicht lange an und wir wurden wieder mit dem üblichen beschallt. Aber gut, man muss einfach nur so viel trinken, dass man davon nichts mehr mitbekomm :D

Kurz nach 5 hab ich dann die letzte Person aus unserer Wohnung geworfen und bin müde ins Bett gefallen, aber leider hielt die Freude zu schlafen nicht so lange an, weil ich um kurz vor 9 schon wieder wach war. Hmm... Was macht man da nur? Genau! Anfangen das Wohnheim zu putzen, jetzt liegen also 3 Tüten mit Pfandflaschen und -dosen in unserer Wohnung rum und morgen werd ich die erstmal zum Supermarkt bringen. Davon kann man ganz bestimmt ein wenig Alkohol für die nächste Party besorgen. Auch wenn ich mich wundere, ob die hier wirklich eine Halloweenparty veranstalten wollen. Immerhin wäre das in 2 Wochen und ich brauch doch erstmal 4 um mich wieder zu erholen, wir sind schließlich nicht mehr die Jüngsten.
Man darf gespannt sein, was die sich noch so einfallen lassen.

1 Kommentare:

LaFor hat gesagt…

Hey, ihr habt eure erste Wohnheimsparty überlebt! Gratuliere! ;)